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Sie waren unzertrennlich, die "literarischen Zwillinge" Klaus
und Erika Mann. Sie verfassten Theaterstücke, schrieben Berichte
von ihren Reisen um die Welt - er eher Außenseiter, sie zuständig
fürs Geld und das Management des Lebens.
Erika, die für kurze Zeit mit Gustaf Gründgens verheiratet war,
löste sich zunehmend aus der engen geschwisterlichen Bindung. Sie
tingelte durch Europa, fuhr Autorennen, schrieb Reportagen und gründete
mit Therese Giehse das legendäre Kabarett "Die Pfeffermühle".
1933 gingen die Geschwister ins Exil. Klaus Mann schrieb seine bedeutenden
Romane der Exilzeit, verlor jedoch, geschwächt durch seine Drogensucht,
zunehmend den Halt im Leben. Auch seine geliebte Schwester Erika entglitt
ihm zusehends. 1949 nahm er sich das Leben. Erika Mann starb 1969.
Mit zahlreichen Fotos und Auswahlbibliografie.
"Unsere Solidarität war absolut und ohne Vorbehalt. Wir traten
wie Zwillinge auf." (Klaus Mann)
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